Wer über eine Karriere als Immobilienmakler nachdenkt, stellt sich zunächst eine entscheidende Frage: Wie viel lässt sich in diesem Beruf wirklich verdienen? Das Immobilienmakler Gehalt ist kein fixer Wert, sondern das Ergebnis verschiedener Faktoren — von Erfahrung über Region bis hin zu Beschäftigungsmodell. In Deutschland verdienen Immobilienmakler im Jahr 2025 durchschnittlich rund 43.476 € brutto jährlich, was etwa 3.623 € monatlich entspricht. Dieser Artikel erklärt, was hinter diesen Zahlen steckt und worauf es bei der Einkommensentwicklung wirklich ankommt.
Das durchschnittliche Immobilienmakler Gehalt 2025
Die Gehaltsspanne reicht dabei, je nach Erfahrung, Region und Beschäftigungsmodell, von 36.000 € bis über 59.000 € pro Jahr. Wer nach den Zahlen von StepStone schaut, erhält ein etwas anderes Bild: Als Immobilienmakler kann man ein durchschnittliches Jahresgehalt von 49.100 € und ein Monatsgehalt von ca. 4.091 € erwarten, wobei die Gehaltsspanne zwischen 41.200 € und 58.700 € jährlich liegt. Die Unterschiede zwischen den Quellen ergeben sich daraus, dass manche Erhebungen angestellte Makler berücksichtigen, andere auch selbstständige Provisionseinnahmen einschließen.
Festangestellt oder selbstständig: Ein entscheidender Unterschied
Festangestellte Makler erhalten ein Festgehalt und anteilig eine Provision, während ein selbstständiger Immobilienmakler die volle Provision bezieht, aber kein fixes Einkommen hat. Das Immobilienmakler Gehalt von Festangestellten setzt sich aus einem monatlich festgelegten Grundgehalt und dem Provisionsanteil zusammen, der bei einer erfolgreichen Vermittlung als zusätzliches Einkommen ausgezahlt wird. Für viele Berufseinsteiger bietet die Festanstellung mehr Planungssicherheit.
Die Rolle der Provision beim Immobilienmakler Gehalt
Die Maklerprovision beim Kauf oder Verkauf liegt bei drei bis sechs Prozent des jeweiligen Verkaufswertes. Bei der Vermietung beträgt die Courtage maximal zwei Kaltmonatsmieten zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer. Konkret bedeutet das: Wer eine Immobilie für 400.000 Euro verkauft und bei einer Provision von drei Prozent arbeitet, erhält 12.000 Euro — bei sechs Prozent wären es 24.000 Euro. Immobilienmakler Im Luxussegment sind die Beträge noch deutlich höher. In vielen Regionen gilt eine Gesamtprovision von bis zu 3,57 Prozent des Kaufpreises als verbreiteter Richtwert — ein einzelner Abschluss kann damit ein volles Monatsgehalt ersetzen oder sogar übertreffen.
Regionale Unterschiede beim Makler Gehalt in Deutschland

Das Immobilienmakler Gehalt variiert je nach Bundesland erheblich. Überdurchschnittliche Einkommen finden sich vor allem in Hochpreisregionen und Metropolen wie Bayern, Hamburg, Berlin und Hessen. Im Bereich des Durchschnitts liegen viele wirtschaftsstarke Flächenländer wie Nordrhein-Westfalen oder Baden-Württemberg. Tendenziell müssen in Ostdeutschland tätige Immobilienmakler geringere Gehälter in Kauf nehmen als ihre Kollegen aus Westdeutschland. Zudem ist das Gehaltsniveau von in Großstädten ansässigen Immobilienunternehmen relativ hoch. Der Standort ist somit einer der stärksten Hebel für das eigene Einkommensniveau.
Erfahrung und Qualifikation als Gehaltstreiber
Immobilienmakler mit nur ein bis zwei Jahren Berufspraxis verdienen im Schnitt ca. 3.300 € monatlich, während Fachkräfte mit über 25 Jahren Erfahrung mehr als 4.300 € brutto monatlich erzielen. iad Deutschland Auch die Unternehmensgröße spielt eine Rolle: In kleinen Betrieben mit weniger als zehn Mitarbeitenden liegt das durchschnittliche Monatsgehalt bei ca. 3.414 €, während es in Konzernen mit über 10.000 Mitarbeitenden auf bis zu 3.698 € ansteigen kann. iad Deutschland Wer Zusatzqualifikationen wie den Fachwirt für Immobilien erwirbt, verbessert seine Verhandlungsposition bei Gehaltsverhandlungen spürbar.
Einstiegsgehalt und Ausbildungsvergütung
Wer den klassischen Weg über die Ausbildung zur Immobilienkauffrau oder zum Immobilienkaufmann wählt, startet mit einer gestaffelten Vergütung: Im ersten Jahr liegt das Gehalt bei etwa 1.020 € brutto, im zweiten bei 1.130 € und im dritten bei rund 1.240 € monatlich. iad Deutschland Nach erfolgreichem Abschluss liegt das Einstiegsgehalt als Immobilienmakler im Durchschnitt bei rund 3.240 € brutto pro Monat. iad Deutschland Wer hingegen ein Studium der Immobilienwirtschaft absolviert, startet oft mit einem höheren Grundgehalt und besseren Aufstiegschancen in größeren Unternehmen oder Maklerbüros.
FAQs: Immobilienmakler Gehalt
1. Was verdient ein Immobilienmakler in Deutschland durchschnittlich?
Immobilienmakler in Deutschland verdienen im Jahr 2025 durchschnittlich rund 43.476 € brutto jährlich, was einem Monatsgehalt von etwa 3.623 € entspricht. Je nach Region, Erfahrung und Beschäftigungsmodell kann der Verdienst deutlich höher oder niedriger ausfallen.
2. Verdient ein selbstständiger Makler mehr als ein angestellter?
Grundsätzlich ja — aber mit höherem Risiko. Für selbstständig tätige Immobilienmakler gibt es kein monatliches Festgehalt, die Provision geht jedoch zu 100 % an den Makler. JACASA Dafür müssen alle laufenden Kosten wie Büromiete, Versicherungen und Steuern selbst getragen werden.
3. Wie hoch ist die Maklerprovision in Deutschland?
Beim Kauf oder Verkauf liegt die Maklerprovision bei drei bis sechs Prozent des Verkaufswertes. Bei der Vermietung beträgt die Courtage maximal zwei Kaltmonatsmieten zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer.
4. Welche Faktoren beeinflussen das Immobilienmakler Gehalt am stärksten?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind: Berufserfahrung, Standort/Region, Beschäftigungsmodell (angestellt vs. selbstständig), persönliche Abschlussquote, Qualifikation und die Art der vermittelten Objekte. Im Luxussegment sind deutlich höhere Provisionen möglich.
5. Wie viel bleibt einem Immobilienmakler netto?
Als Faustregel gilt: Von einem Bruttogehalt von etwa 4.000 Euro bleiben je nach Steuerklasse rund 2.400 bis 2.600 Euro netto übrig. Bei selbstständigen Maklern bleiben von 4.000 Euro brutto Provision nach Steuern, Versicherungen und Rücklagen häufig 2.200 bis 2.400 Euro tatsächlich verfügbar.
Fazit
Das Immobilienmakler Gehalt in Deutschland ist kein starrer Wert, sondern das Ergebnis persönlicher Leistung, regionaler Marktlage und der gewählten Karriereform. Angestellte Makler profitieren von Planungssicherheit, während Selbstständige bei konsequentem Einsatz deutlich mehr verdienen können. Wer frühzeitig in Qualifikationen, ein starkes Netzwerk und eine klare Spezialisierung investiert, verbessert seine Verdienstchancen nachhaltig. Die Immobilienbranche bietet in Deutschland echte Einkommensperspektiven — vorausgesetzt, man bringt Engagement, Marktkenntnis und die nötige Vertriebsstärke mit.

